Großlohe feierte den Sommer!

Und Gesunde Quartiere war mittendrin..

Das Hochschulteam bot beim großloher Sommerfest (Juni 19) kostenlose Gesundheitsmessungen und eine Tombola an. Das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite und alle hatten großen Spaß!

Gesundheit & Spaß geht Hand in Hand:
Die Teilnahme an der Tombola war kostenlos, jedoch interessierte sich das HAW-Team für die Walkability im Quartier, also wo sich Menschen im Quartier in ihrer Freizeit gut bewegen können, die Bewohner*innen haben es auf einer Straßenkarte aufgezeichnet.
Und (fast) fertig ist die neue Freizeitkarte für das Quartier: entworfen von über 50 Bewohner*innen aller Altersklassen.

2. Gesundheitsforum Lohbrügge

Am 25.06.2019 fand das zweite Treffen des Gesundheitsforums in Lohbrügge statt. Trotz hoher Temperaturen fehlte es den teilnehmenden Akteuren nicht an konstruktiven und innovativen Vorschlägen zu Verbesserung der Gesundheit im Stadtquartier Lohbrügge.

Die folgenden Themen lagen den Beteiligten besonders am Herzen:

1. Bekanntheitsgrad und Nutzung der existierenden Gesundheitsangebote steigern

Ein gutes Konzept für Gesundheitsmarketing in Lohbrügge muss her. Erste Ideen waren hierzu: Erstellung einer aktuellen Angebotsübersicht und zielgruppenspezifische Kanäle zur Verbreitung auszumachen (z.B. Apotheker*innen über Angebote informieren..)

2. Bewegung durch‘s Quartier fördern

Gerade jetzt -an heißen Sommertagen- laden die Wege durch’s Quartier nicht überall zur Bewegung ein. Es fehlt z.B. an Schatten oder Wasserspendern. Aber auch ganz allgemeine Voraussetzungen, wie Barrierefreiheit, Straßenübergänge, Beleuchtung und Grünflächen müssen zur Bestimmung der „Walkability“ in Lohbrügge geprüft werden.

3. Ernährungsverhalten durch spannende soziale Interaktion beeinflussen – Gemeinsam Essen

Essen als Event. Gemeinsames Kochen und gemeinsames Essen macht Spaß und man lernt noch etwas dabei. Weitere Ideen für’s Quartier fassen eine auffallende Präsentation von gesunden Produkten in der Alten Holstenstraße und Aktionen rund um den Einkauf z.B. im Marktkauf ins Auge.

Das weitere Vorgehen besteht jetzt in der Priorisierung und Konzeptbildung für konkrete Projekte aus den drei Schwerpunktthemen und wird in weiteren Treffen des Gesundheitsforums sowie in der Stadtteilbeiratssitzung angepackt.

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Gesundheitsforen im Quartier Großlohe

Gesundheit im Fokus

Unter aktiver Beteiligung von Bewohner*innen und Akteuren*innen aus dem Quartier haben die beiden ersten Gesundheitsforen in Großlohe stattgefunden.

Aus vielen tollen Ideen zum Leben im Quartier haben wir die folgenden ausgewählt und möchten diese, vielleicht auch mit Ihrer Mithilfe, weiterbearbeiten:

Die Arbeitsgruppe „Stadtteilführer“ wird eine (fehlende) Übersicht zu bestehenden Angeboten und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erstellen. Hierzu zählen eine aktuelle Broschüre zu den bestehenden gesundheits-relevanten Angeboten von Trägern, und Vereinen, sowie eine Freizeitkarte mit Informationen zu Bewegungsmöglichkeiten, Spazierwegen, Sitzgelegenheiten, etc..

Die Arbeitsgruppe „Gesundheitslotsen” möchte bestehende Hürden bei der Nutzung von gesundheitsrelevanten Angeboten abbauen. Hierfür sollen Lotsen ausgebildet und eingesetzt werden.

Das brisante Thema „Schließung des Freizeitbades“ soll in den kommenden Monaten im Rahmen einer Abschlussarbeit oder eines Fachprojektes von Studierenden der HAW Hamburg beleuchtet werden. Konkret kann eine Gesundheitsfolgenabschätzung zum Thema negative Auswirkungen auf die wohnortnahe Freizeitgestaltung aufzeigen.

Im Herbst 2019 möchten wir zum 3. Gesundheitsforum einladen um Sie über den Fortschritt der Arbeitsgruppen zu informieren und weitere Hinweise und Impulse von Ihnen aufzunehmen.

Für Rückfragen, Hinweise und Anregungen setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung – wir freuen uns auch über weitere Mitstreiter*innen für die jeweiligen Arbeitsgruppen! Rufen Sie gerne an: 040-428 75 6121

Einladung zum Gesundheitsforum im Treffpunkt Großlohe

Wir stellen die Ergebnisse der Befragungen in Ihrem Wohngebiet Großlohe vor. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir überlegen, wie  Ihre Nachbarschaft in Zukunft gestaltet werden kann. Die Veranstaltung „Gesundheitsforum“ findet am 08. April von 18 bis 21 Uhr im Treffpunkt Großlohe statt.

Kennen Sie uns schon aus dem Gebiet?

Unsere Studierenden und Projektmitarbeiter sind seit einigen Monaten jeden Freitag in Großlohe unterwegs und führen Interviews zum Thema Gesundheit und Wohnumgebung durch. So konnten wir spannende Daten erheben, zum Beispiel wie viel Sport die Rahlstedter machen, wie viele Zigaretten im Durchschnitt geraucht werden oder wie ausgeprägt der Gemeinschaftssinn ist.

Gemeinsam Ideen für ein Gesundheitsprojekt finden.

Zu diesen Ergebnissen wollen wir uns gerne mit Ihnen austauschen. Stimmen Sie den Informationen zu oder nehmen Sie Ihr Gebiet ganz anders wahr. Was für Möglichkeiten gibt es bereits in Rahlstedt, gesund(er) zu leben? Was für Ideen haben Sie, wie das Leben in Großlohe erfreulich gestaltet und die Gesundheit gefördert werden kann? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns austauschen und Vorschläge für ein Gesundheitsprojekt bei Ihnen vor Ort entwickeln.

Ergebnisse in den anderen Projektgebieten.

Auch in den anderen Projektgebieten werden wir die Ergebnisse der Befragungen vorstellen. Die Termine werden sobald sie feststehen hier auf der Website sowie über diverse Kanäle in den Gebieten veröffentlicht. In Lohbrügge ist ebenfalls ein Gesundheitsprojekt geplant.

Aushang Gesundheitsforum Großlohe

Wer kennt Ihren Stadtteil am besten?

Um den Zusammenhang von Gesundheit und Wohnumgebung zu erforschen, benötigt der Projektverbund Gesunde Quartiere vor allem die Offenheit und Unterstützung der Bewohner in den ausgewählten Quartieren.

Wohnen Sie in Hamm, Lohbrügge, Rahlstedt, Sasel, Stellingen oder Wilhelmsburg?
Wir interessieren uns für Ihre Meinung.
In den kommenden Wochen sind wir mit einem Info-Stand oder zu Fuß in Ihrem Wohngebiet unterwegs. Kommen Sie gerne auf uns zu und stellen Sie Ihre Fragen zu unserem Projekt. Vielleicht sind Sie ja zufällig ausgewählt worden, an unserer Befragung zu Gesundheitsthemen teilzunehmen. Dann erhalten Sie 10 Euro für die Durchführung eines ca. 30-minütigen Interviews.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Montags von 15:00 – 18:00 Uhr in Lohbrügge.
Mittwochs von 15:00 – 18:00 Uhr in Hamm.
Donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr in Stellingen.
Freitags von 15:00 – 18:00 in Rahlstedt im Treffpunkt Großlohe, Stapelfelder Str. 108 (hinter REWE).

Sie wollen wissen, ob Sie an unserer Umfrage teilnehmen können? Rufen Sie uns an unter 017642859737. Sprechen Sie gerne auf die Mailbox.

Jana Borutta und Jirayu Tharincharoen sprechen Bewohner’innen in Lohbrügge auf das Projekt Gesunde Quartiere an.

 

 

Interviewer*innen führen Befragungen in Hamburg durch

Ab Mai führen Interviewerinnen und Interviewer in den sechs Projektgebieten Umfragen durch. In einem Workshop am 23. und 24. März 2018 in der HAW Hamburg bereiteten sich die Studierenden auf diese Aufgabe vor. Wie läuft eine Befragung ab? Wie verhindert man, selbst Einfluss auf die Antworten der zu interviewenden Person zu nehmen? Welche Fragen sollen gestellt werden? Insgesamt sollen 900 Bewohnerinnen und Bewohner in Hamm, Lohbrügge, Rahlstedt, Sasel, Stellingen und Wilhelmsburg zu Ihrem Lebensumfeld und Gesundheitsverhalten befragt werden.

Professor Joachim Westenhöfer und seine Projektmitarbeiterinnen organisierten einen Workshop, damit sich Studierende auf die Durchführung von Interviews vorbereiten können. Foto: Heiko Thämlitz

 

 

 

Untersuchungsquartiere veröffentlicht

Diese Woche gibt der Forschungsverbund die Projektgebiete bekannt:

  • Ausgewählt sind zwei statistische Gebiete im Bezirk Hamburg-Mitte in den Stadtteilen Hamm und Wilhelmsburg
  • sowie zwei statistische Gebiete im Bezirk Wandsbek in den Stadtteilen Sasel und Rahlstedt
  • sowie ein statistisches Gebiet im Bezirk Bergedorf im Stadtteil Lohbrügge
  • und ein statistisches Gebiet im Bezirk Eimsbüttel in Stellingen.

In sechs statistischen Gebieten Hamburgs führt der Forschungsverbund Umfragen durch.

Ab April 2018 suchen geschulte studentische Interviewerinnen und Interviewer das Gespräch mit zufällig ausgelosten Bewohner*Innen der benannten Quartiere. Der Forschungsverbund bittet die Bewohner*Innen an einer anonymem Umfrage zur gesundheitlichen und sozialen Lage teilzunehmen. Die Befragung ist freiwillig. Ziel ist es zu untersuchen, welchen Einfluss die soziale Lage auf die Gesundheit hat und darauf aufbauen soziale Ungleichheit zu verringern und Chancengleichheit zu fördern.

Statistische Gebiete ausgewählt

Per Zufallsauswahl haben Mitarbeiter des Forschungsverbundes sechs statistische Gebiete Hamburgs ermittelt. Diese Quartiere spielen eine entscheidende Rolle für den weiteren Verlauf des Forschungsprojekts.

Das Projekt „Gesunde Quartiere“ wählte sechs Quartiere mit unterschiedlichem sozialen Status aus. Die Auswahl erfolgte per Zufallslosung, eingeschlossen waren alle statistischen Gebiete mit einem stabilen Dynamikindex und in denen keine Interventionen mit Gesundheitsbezug und einem Budget über 10.000 Euro pro Jahr stattfinden.

Das Sozialmonitoring der Stadt Hamburg teilt Hamburger Stadtteilen einen „sehr niedrigen“, „niedrigen“, „mittleren“ oder „hohen“ Statusindex zu. Somit sollen unterstützungsbedürftige Quartiere identifiziert und besonders gefördert werden.

In zwei der ausgelosten Quartiere mit sehr niedrigem sowie mit niedrigem Statusindex werden Interventionen zur Gesundheitsförderung und Steigerung der Lebensqualität durchgeführt. Die weiteren vier Quartiere mit den Statusindexes sehr niedrig, niedrig, mittel und hoch dienen als Kontrollgebiete, um Erfolge der Projektmaßnahmen evaluieren zu können. Dafür wird in einem ersten Schritt 2018 eine Bestandsaufnahme in allen sechs Quartieren vorgenommen. Ausgebildete Interviewer*innen der HAW Hamburg werden Bewohner*innen dieser Gebiete zu Gesundheit, Ernährung sowie ihrer sozialen und räumlichen Umgebung befragen. Die HafenCity Universität Hamburg ergänzt die Primärdatenerhebung mithilfe von Geodaten und Quartiersbegehungen um Quartiersmerkmale.

 

Treffen des wissenschaftlichen Beirats

Erstmals kamen die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats zusammen. Auf dem Treffen im Oktober haben sich die leitenden Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiter und die beratenden Experten näher kennengelernt und die Arbeitsweise des Gremiums festgelegt.

Der Beirat soll die Fortentwicklung des Projektes begleiten, Methoden und Vorgehensweisen hinterfragen, konstruktive Einwände machen und hilfreiche Vorschläge einbringen. Die Expertenrunde wird zwei Mal jährlich tagen, indes wollen die Mitglieder ganzjährig als Ansprechpartner mitwirken.

Inhaltlich ging es bei dem Zusammenkommen vor allem darum, das Forschungsprojekt und die bisherige Arbeit der einzelnen Hochschulteams vorzustellen: eine Bestandsaufnahme bisheriger und aktueller Hamburger Quartiersprojekte, Überlegungen zur Quartiersauswahl sowie zur Verwendung von personenbezogenen und quartiersbezogenen Indikatoren sowie von Sekundärdaten. Insbesondere die Methode der Quartiersauswahl profitierte von einem regen Austausch der Anwesenden.

Erstes Beiratstreffen, Foto: Saskia Beuchel

Erstes Treffen des wissenschaftlichen Beirats des Projekts „Gesunde Quartiere“ am 10.10.2017, Foto: Saskia Beuchel

Projektstart

Aktuell 17 Mitarbeiter arbeiten seit Juli 2017 an dem Forschungsprojekt „Gesunde Quartiere“. In der ersten Projektphase geht es darum, Kriterien für eine Gebietsauswahl festzulegen sowie Indikatoren zu entwickelt, um die gesundheitliche Lage in Quartieren zu beschreiben und den Einfluss der sozialen Lage auf die gesundheitliche Situation zu überprüfen.

Auf der Basis der erhobenen Daten wird ein Gesundheitsinformationssystem entwickelt, das geeignet ist, die Entwicklung der gesundheitlichen Lage kleinräumig abzubilden, fortlaufend zu beschreiben und gegebenenfalls projektrelevante Veränderungen zu dokumentieren.