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Gesundheit und Gesundheitsförderung bleiben Kernthemen in unserem Projekt. Wir wollen Ihnen hiermit mitteilen, dass unser Forschungsverbund auch weiterhin aktiv ist, wenn auch mit Abstand!

Auf Instagram können Sie uns jetzt digital folgen #gesunde_quartiere_

Im Format einer online Kochshow und unter dem Titel „Lobrügge kocht“ wollen wir, zusammen mit dem Kinderkulturzentrum und lohbrügger Familien, gesund kochen !

Der onlinebasierten Stadtteilführers „Mein Großlohe“ geht bald online!

In Großlohe starten zeitnah die ersten Schulungen für „Gesundheitslotsen im Quartier“ (in Kleingruppen)!

Teilergebnisse aus der Quartiersumfrage

Liebe Interessenten*innen des Projektes Gesunde Quartiere, anbei möchten wir Ihnen einige unserer Ergebnisse vorstellen! Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich gerne bei uns:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Projekt Gesunde Quartiere, Ulmenliet 20, 21033 Hamburg, Emailadresse: info@gesundequartiere.de, Telefon (AB):  040 428 75 6121

Bleiben Sie gesund! Ihr Gesunde Quartiere-Team unter der Leitung von Herr Professor Joachim Westenhöfer

Für die Befragungen wurden Bewohner*innen zufällig ausgewählt. Dadurch sollte vermieden werden, dass eine Gruppe von Menschen besonders viel und eine andere gar nicht in der Umfrage vertreten ist. Unter diesem Kriterium konnte eine tatsächliche Zufallsauswahl der Teilnehmenden gewährleistet werden. Die Umfragen wurden in den Quartieren Rahlstedt-Großlohe, Bergedorf-Lohbrügge, Wilhelmsburg-Kirchdorf Süd, Stellingen-Langenfelde, in Sasel und in Hamm durchgeführt.

Insgesamt haben 799 Personen an der Umfrage teilgenommen, davon etwas mehr Frauen als Männer. Das Alter der Befragten lag zwischen 18 und 82 Jahren, wobei im Durchschnitt der/die Befragte 49 Jahre alt war. Von den Befragten gaben 540 an, dass Deutsch ihre Muttersprache ist. Zur Gruppe der pflegenden Angehörigen zählten 6,5 % der Befragten. Voll erwerbstätig waren fast 41 %, in Teilzeit erwerbstätig waren nahezu 18 %.

1.      Alkoholkonsum

In Deutschland haben die Menschen im Jahr 2019 einen Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 100 Litern Bier und 20 Liter Wein. In unserer Umfrage gehörten die meisten Befragten entweder zu der Gruppe, die nie Alkohol konsumiert oder zu der Gruppe, die 1- bis 4x im Monat Alkohol trinkt. Gefragt wurde nach dem Konsum in Alkoholeinheiten. Eine Einheit entspricht 0,33 l Bier oder 0,15 l Sekt/Wein oder 0,02 l Spirituosen. Die Ergebnisse sehen Sie in Abbildung rechts. 

2.      Körperliche Aktivität

Nach den nationalen Empfehlungen sollten Erwachsene mindestens 150 Minuten in der Woche oder 5×30 Minuten mit moderater Intensität oder mindestens 75 Minuten körperliche Aktivität mit höher Intensivität oder eine Kombination aus beiden ausüben. In unserer Umfrage gaben drei-viertel von Ihnen an, in der Woche regelmäßig 1-2h Sport zu treiben! Erfreulicherweise war die Gruppe der „Nichtsportler*innen“, mit nur einem Viertel klein und auch nur ein kleiner Teil von 22 % gab an, dass sie insgesamt gesehen wenig bzw. gar nicht auf ausreichend körperliche Bewegung achten.    

3.      Rauchen

Als wir Sie nach dem Tabakkonsum befragten, zählten auch E-Zigaretten, Wasserpfeifen oder Sonstiges zum Begriff „Rauchen“. Herauskam, dass 43 % der Befragten rauchen oder in der Vergangenheit geraucht haben.          

4.      Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die tägliche Menge von 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag. Im Durchschnitt gaben die Befragten an, dass es für sie zutrifft, dass sie sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren. Beim Wasserkonsum gilt insbesondere in den heißen Sommermonaten Vorsicht, da immerhin 19 % der Befragten antworteten, dass sie „eher nicht“ bzw. „nicht“ täglich mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

Sind Sie an weiteren Ergebnissen interessiert? Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Ihr Gesunde Quartiere Team

Großlohe feierte den Sommer!

Und Gesunde Quartiere war mittendrin..

Das Hochschulteam bot beim großloher Sommerfest (Juni 19) kostenlose Gesundheitsmessungen und eine Tombola an. Das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite und alle hatten großen Spaß!

Gesundheit & Spaß geht Hand in Hand:
Die Teilnahme an der Tombola war kostenlos, jedoch interessierte sich das HAW-Team für die Walkability im Quartier, also wo sich Menschen im Quartier in ihrer Freizeit gut bewegen können, die Bewohner*innen haben es auf einer Straßenkarte aufgezeichnet.
Und (fast) fertig ist die neue Freizeitkarte für das Quartier: entworfen von über 50 Bewohner*innen aller Altersklassen.

2. Gesundheitsforum Lohbrügge

Am 25.06.2019 fand das zweite Treffen des Gesundheitsforums in Lohbrügge statt. Trotz hoher Temperaturen fehlte es den teilnehmenden Akteuren nicht an konstruktiven und innovativen Vorschlägen zu Verbesserung der Gesundheit im Stadtquartier Lohbrügge.

Die folgenden Themen lagen den Beteiligten besonders am Herzen:

1. Bekanntheitsgrad und Nutzung der existierenden Gesundheitsangebote steigern

Ein gutes Konzept für Gesundheitsmarketing in Lohbrügge muss her. Erste Ideen waren hierzu: Erstellung einer aktuellen Angebotsübersicht und zielgruppenspezifische Kanäle zur Verbreitung auszumachen (z.B. Apotheker*innen über Angebote informieren..)

2. Bewegung durch‘s Quartier fördern

Gerade jetzt -an heißen Sommertagen- laden die Wege durch’s Quartier nicht überall zur Bewegung ein. Es fehlt z.B. an Schatten oder Wasserspendern. Aber auch ganz allgemeine Voraussetzungen, wie Barrierefreiheit, Straßenübergänge, Beleuchtung und Grünflächen müssen zur Bestimmung der „Walkability“ in Lohbrügge geprüft werden.

3. Ernährungsverhalten durch spannende soziale Interaktion beeinflussen – Gemeinsam Essen

Essen als Event. Gemeinsames Kochen und gemeinsames Essen macht Spaß und man lernt noch etwas dabei. Weitere Ideen für’s Quartier fassen eine auffallende Präsentation von gesunden Produkten in der Alten Holstenstraße und Aktionen rund um den Einkauf z.B. im Marktkauf ins Auge.

Das weitere Vorgehen besteht jetzt in der Priorisierung und Konzeptbildung für konkrete Projekte aus den drei Schwerpunktthemen und wird in weiteren Treffen des Gesundheitsforums sowie in der Stadtteilbeiratssitzung angepackt.

#Für weitere Neuigkeiten folgen Sie uns auf Instagram gesunde_quartiere

Gesundheitsforen im Quartier Großlohe

Gesundheit im Fokus

Unter aktiver Beteiligung von Bewohner*innen und Akteuren*innen aus dem Quartier haben die beiden ersten Gesundheitsforen in Großlohe stattgefunden.

Aus vielen tollen Ideen zum Leben im Quartier haben wir die folgenden ausgewählt und möchten diese, vielleicht auch mit Ihrer Mithilfe, weiterbearbeiten:

Die Arbeitsgruppe „Stadtteilführer“ wird eine (fehlende) Übersicht zu bestehenden Angeboten und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erstellen. Hierzu zählen eine aktuelle Broschüre zu den bestehenden gesundheits-relevanten Angeboten von Trägern, und Vereinen, sowie eine Freizeitkarte mit Informationen zu Bewegungsmöglichkeiten, Spazierwegen, Sitzgelegenheiten, etc..

Die Arbeitsgruppe „Gesundheitslotsen” möchte bestehende Hürden bei der Nutzung von gesundheitsrelevanten Angeboten abbauen. Hierfür sollen Lotsen ausgebildet und eingesetzt werden.

Das brisante Thema „Schließung des Freizeitbades“ soll in den kommenden Monaten im Rahmen einer Abschlussarbeit oder eines Fachprojektes von Studierenden der HAW Hamburg beleuchtet werden. Konkret kann eine Gesundheitsfolgenabschätzung zum Thema negative Auswirkungen auf die wohnortnahe Freizeitgestaltung aufzeigen.

Im Herbst 2019 möchten wir zum 3. Gesundheitsforum einladen um Sie über den Fortschritt der Arbeitsgruppen zu informieren und weitere Hinweise und Impulse von Ihnen aufzunehmen.

Für Rückfragen, Hinweise und Anregungen setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung – wir freuen uns auch über weitere Mitstreiter*innen für die jeweiligen Arbeitsgruppen! Rufen Sie gerne an: 040-428 75 6121